Donnerstag, 19. Juni 2014

Eifel: Vom Pulvermaar rund um Immerath

Diesmal stelle ich eine kurze Tour vor, die sich hervorragend als Schlechtwetter-Runde oder als Lückenfüller am Anreisetag eignet. 

Startpunkt ist am Pulvermaar (Adresse: Auf der Maarhöhe, Gillenfeld). Als erstes umrunden wir einmal das Pulvermaar. Dazu geht es am Waldrand entlang in Richtung Vulkanstraße, der wir ein paar hundert Meter folgen bis wir links in einen Waldweg abbiegen, der steil runter zum Maar führt. Ab dort geht es auf einem Waldweg und später auf Asphalt rund um den See und wieder rauf zum Parkplatz. 




Man fährt jetzt rechts rum am Wohnmobilpark vorbei, durchquert die B421 und biegt links in ein Feldweg ab. Begleitet von einer schönen Aussicht schlängelt sich der Weg zwei Kilometer lang bergab ins Tal und vorbei an Bauernhöfen. Zwar auf einem Wirtschaftsweg, aber aufgrund der Landschaft und der Länge der Abfahrt doch sehr schön.



Nach 200 m Straße geht es auf einem Feldweg und später auf einem Waldweg wieder bergauf, das Tal und die Bauernhöfe bleiben rechts. Über eine Straße/Feldweg-Kombination kommen wir zu einem Pfad, der kilometerlang etwas höher gelegen rund um Immerath führt. Anschließend kommt ein kurzes Stück Straße bevor es auf einem Waldweg zum Immerather Maar geht. Das Maar ist leider aufgrund eines fehlenden höher gelegenen Aussichtspunktes nicht sehr spektakulär. 




Nun wird's ein bisschen anstrengend. Wir lassen das Immerather Maar hinter uns und fahren am Hochstand vorbei auf einer Art Jägerpfad, der am Ende immer steiler wird und Werte von knapp 20 Prozent erreicht. Bei feuchtem Boden muss evtl. geschoben werden. 




Oben überqueren wir die B421 und fahren über Feldwege zurück zum Pulvermaar. Wir lassen die steile Abfahrt runter zum Maar rechts liegen und fahren am Waldrand entlang zurück zum Parkplatz. Tourdaten: 21 km, 350 m. Viel Spaß!


Sonntag, 1. Juni 2014

Eifel: Vom Pulvermaar zu den Dauner Maaren, auf den Mäuseberg und zum Maarkreuz

Die heutige Tour führt uns vom Pulvermaar über einige Dörfer und durch einen ehemaligen Eisenbahntunnel zu den drei Dauner Maaren. Dort geht es zunächst zum Drohnke-Turm auf den Mäuseberg und anschließend zum Maarkreuz. Zurück fahren wir ein Stück auf dem Maare-Mosel-Radweg und am Ende der Tour noch eine Runde um das Pulvermaar.

Wir parken am Pulvermaar (Adresse: Gillental, Auf der Maarhöhe) und fahren zunächst auf der Straße nach Ellscheid. Schon nach wenigen hundert Metern hat man auf der rechten Seite einen schönen Blick auf das Pulvermaar.





Nach Ellscheid kommt eine spaßige Abfahrt durch den Wald bis kurz vor Demerath. Eine Anmerkung: Auf dieser Tour bewegen wir uns hauptsächlich auf Wegen des Trailparks Vulkaneifel (http://vulkanbike.de/trailpark/). Diese Wege können Trails, aber auch Wirtschaftswege sein. Allerdings verlaufen diese durch wunderschöne Landschaften, und irgendwann muss man auch mal Strecke machen. Daher kann ich die Wege des Trailparks Vulkaneifel nur empfehlen. Über einen solchen Wirtschaftsweg gelangen wir nach Steiningen und von dort über die Straße nach Mehren.






Über den Maare-Mosel-Radweg geht es durch den 560m langen Tunnel „Großes Schlitzohr“ in Richtung Daun. Kurz vor Daun fahren wir runter vom Maare-Mosel-Radweg und ein Stück zurück Richtung Schalkenmehren. Nach ca. 500 m beginnt auf der rechten Seite der Aufstieg zum Mäuseberg (561 m).





Oben sollte man unbedingt auf den Drohnke-Turm steigen, der Rundblick auf das Gemündener Maar und die weiter entfernten Berge (u.a. Ernstberg, Schartenberg) ist großartig. Man sollte auf jeden Fall auch zum Aussichtspunkt 200 m östlich gehen. Die neu aufgestellten Zäune haben eine Art Klapptor, das die Mitnahme des Fahrrads auf die andere Seite des Zaunes ermöglicht. Vom Aussichtspunkt hat man eine hervorragende Sicht auf das Totenmaar und die Kirche ohne Dorf, ein Überbleibsel eines im 15. Jahrhundert im Folge der Pest verlassenen Dorfes.





 


Wir fahren runter vom Mäuseberg und genießen dabei die Aussicht, fahren ein Stück auf dem Eifelsteig an der Kirche ohne Dorf vorbei und direkt wieder hoch zum Maarkreuz (525 m). Von oben kann man auch das dritte Dauner Maar, das Schalkenmehrener Maar, bewundern. Über eine spaßige Abfahrt geht es runter und dann auf den Maare-Mosel-Radweg - unübersehbar eine ehemalige Bahntrasse -, dem wir einige Kilometer folgen. 





Bei Gillenfeld verlassen wir den Maare-Mosel-Radweg und fahren auf der Straße zurück zum Auto bzw. am Auto vorbei, denn zum Abschluss fahren wir einmal um das Pulvermaar. Am Ende des Tages stehen 36 km/700 hm auf der Uhr. Viel Spaß!